SZÉP BUDAPEST – Schönheit an der Donau

06. Januar 2018

Kurz nach 04:00 Uhr klingelt mein Wecker, da ich mal wieder ab Schönefeld fliege ist die Anfahrt etwas länger. Um 07:00 Uhr startet mein Flieger.

Willkommen in Ungarn

Bei Google hatte ich mir schon die Route vom Flughafen zu meinem Apartment berechnen lassen. Da der Airport Shuttle schon ausgebucht war, fahre ich mit dem Bus. Aber zuerst mal ein bisschen Geld wechseln. In Ungarn bezahlt man mit FORINT.

Das sind knapp 100 € (Der Wechselkurs am Flughafen war nicht so günstig)

900 FT (~3,- €) kostet der Bus in die Stadt und der fährt in 30 min. durch.
Ich döse ein bisschen im Bus und hätte um ein Haar verpasst auszusteigen. Von Kálvin ter aus, sind es nur 7 min. zu Fuß. Die Gegend ist nicht so hübsch und ich muss erstmal 15 min warten, bis mich jemand abholt. Das Zimmer sieht aus wie bei einer Zeitreise 🙂 Überall Bilder an der Wand.

Budapest besteht aus den beiden Stadtteilen Buda und Pest, die erst 1873 zu einer Stadt zusammengeführt wurden. Mein Apartment ist in Pest. Da ich mir für den Sonnenaufgang am Sonntag den Gellertberg ausgesucht habe, der auf der westlichen Donau-Seite in Buda liegt, werde ich mir heute Pest anschauen.

Ich entscheide mich im Süd-Osten zu beginnen. Am Corvin-negyed befindet sich das schöne Corvin Mozi, ein Kino. Direkt davor steht ein süßer kleiner Bücherwagen. Der gefällt mir. Eine Mutter mit ihrem Sohn schaut sich die Bücher an.

Ich wollte eigentlich noch am Holocaust-Museum und dem Trafó-Museum für angewandte Kunst vorbei laufen, aber irgendwie hab ich mich verlaufen und da ich eh nicht reingehen wollte, entschließe ich mich zurück zu gehen und die beiden auszulassen.

Ich laufe weiter Richtung Innenstadt und komme an einer schönen Kirche vorbei. Direkt gegenüber wieder eine Statue.

Die Kirche ist leider nicht offen und so laufe ich weiter. Diese Stadt hat unglaublich schöne Häuserfassaden, farbig, verziert, prächtig.

Ich schlendere durch die Straßen. Alles ist ruhig, sind nicht viele Menschen unterwegs. Ich genieße das. Bin noch nicht wirklich gelandet, ich merke, Budapest und ich müssen sich noch etwas annähern. Aber es gefällt mir hier.

Ich komme an eine große Straße und zur Kapelle Szent Rókus. An der Fassade der kleinen Barockkirche (1711) findet man eine kleine Tafel mit einem Pfeil. Dieser markiert den Höchststand der Donau aus dem Jahre 1838. Die große Überschwemmung zerstörte einen Großteil der Pester Altstadt, die danach wieder aufgebaut wurde. Unglaublich, wie viel Wasser hier durch die Straßen geschossen sein muss.

In Budapest steht die größte Synagoge Europas. Die ist mein nächstes Ziel. Auf dem Weg dahin komme ich noch am Filmtheater Uránia vorbei. Ein wunderschönes Gebäude errichtet im venezianischen, maurischen Stil. Auch innen sieht es einfach prachtvoll aus.

Dann brauche ich erstmal was zu trinken, als Proviant für den restlichen Tag. Auch in Budapest gibt es einen SPAR.

Ich biege rechts in die Straße und nach ein paar weiteren Metern stehe ich nach einer weiteren Rechtskurve vor der imposanten Synagoge.

Leider muss ich feststellen, dass sie ausgerechnet heute geschlossen ist. Mehr als ein Blick durch die Gitter ist nicht drin.

Ich hätte sie mir gerne angesehen, auch die silberne Trauerweide.

Eigentlich wollte ich zum Ufer und zur ELisabethbrücke, der Erzsébet Hid, aber ich laufe falsch. Ich kaufe mir etwas Gebäck, weil mein Magen sich zu recht bemerkbar macht. Irgendwie finde ich mich auf meinem Stadtplan nicht mehr ganz zurecht.

Aber dann entdecke ich eine große Kirche und steuere darauf zu. Das Wetter ist ein Traum und in der Sonne auch recht warm. Und dann stehe ich vor der St. Stephans-Basilika. 🙂

Eine sehr beeindruckende Kirche. Eine riesige Schlage steht im Eingangsbereich, aber dann sehe ich, dass die anstehen, um zur hoch zur Kuppel zu fahren. Der Weg zur Kirche ist frei. Hier ist allerdings gerade Messe.

Die Luft ist erfüllt von Weihrauchgeruch und die Sonne strahlt so schön durch die Seitenfenster. Ich bleiben einen Moment und genieße die Atmosphere und dann will ich wieder an die Sonne.

Auf dem Weg zur Donau dreh ich mich immer wieder um. Der Blick auf die Basilika erinnert manchmal an Paris.

Und dann komme ich zum schönsten Gebäude der Stadt. 😉
Das GRESHAMPALAST, der ehemalige Hauptsitz einer Versicherungsgesellschaft ist heute das Four Seasons Hotel.

Und vom Hotel aus blickt man direkt auf die berühmte Kettenbrücke.

Buda will ich morgen machen und so genieße ich diese mega Aussicht und laufe weiter auf der Pester Seite. Ein Käffchen ist jetzt genau das Richtige und so suche ich mir ein kleines Café.

Gestärkt geht es dann weiter zum Freiheitsplatz. Der kleine Park hier war der erste der Stadt und wurde angelegt, um die Luft in Budapest zu verbessern. Was aber zuerst ins Auge fällt ist eine Installation, bei der es darum geht, dass eine historische Fehldarstellung (dass die Deutschen für viele Tote verantwortlich macht) richtig gestellt werden soll.

Ich laufe weiter zum Denkmal des Sowjet-Denkmal, über das viele Ungarn nicht besonders glücklich sind wie mein Reiseführer sagt. Leider lese ich erst später, dass ganz in der Nähe ja auch Ronald Reagan steht.

Was ich allerdings lese, ist das hier um die Ecke eines der auffälligsten Gebäude stehen soll. Die alte Postsparkasse, das heutige Finanzministerium. Leider bewahrheitet sich, was auch im Reiseführer steht. Es ist äußerst schwer einen Blick auf das wunderschöne Dach zu bekommen. Ein Blick bei Google Maps gibt einem einen kleinen Eindruck.

Das Jugendstilhaus Szecesszió Háza ist wunderschön

Imre Nagy war während des ungarischen Aufstands gegen die Sowjets 1956 Premierminister und wurde nach der Beendigung der Revolution gehängt. Seine Statue steht auf einer kleinen Brücke und blickt zum Parlament.

Und dann stehe ich vorm berühmten Parlament. 🙂

Direkt am Parlament gibt es am Donauufer ein weiteres Mahnmal. Die Schuhe am Donau-Ufer. Am Ende des 2. Weltkrieges wurden hier die Juden von den Pfeilkreuzlern buchstäblich in den Fluss geschossen.

Es ist so eine schöne Stimmung an der Donau:

Ich laufe noch über den Schopper Platz. Die Schlange ins Parlamentsgebäude ist endlos und wird von Polizisten bewacht.

Die Sonne neigt sich über Buda (15:30 Uhr) und taucht alles in ein goldenes Licht. Ich laufe am Ufer weiter Richtung Margaretheninsel, gehe aber nur auf die Brücke, nicht auf die Insel selber.

Das französische Unternehmen Eiffel, von DEM Eiffel, dem mit dem Turm in Paris, hat den Bahnhof Budapest-Nyugati erbaut. Aber erstmal auf dem Weg dahin:

Der Bahnhof ist wie der Turm eine Stahlkonstruktion mit der angeblich schönsten McDonalds Filiale.

Mittlerweile spüre ich meine Füße sehr. Bin eben die letzten 1,5 Jahre nicht mehr so viel, so lange gelaufen. Aber ich würde schon noch gerne zum Heldenplatz.

Auf dem Weg dorthin komme ich am Terrormuseum vorbei. Was es nicht alles gibt. Das ganze Gebäude ist irgendwie einschüchternd.

Der Kodály Körönd ist wohl dem Picadilly Circus nachempfunden, was ich zwar nicht so verstehe, aber gut. Es ist in jedem Fall ein schöner Platz und die Sonne geht auch langsam unter und taucht alles in rötliches Licht.

Diese vier Statuen stellen ungarische Helden dar, die sich im Krieg gegen die Osmanen verdient gemacht haben.

Und dann schaffe ich es tatsächlich nur noch bis zur halben Strecke zum Heldenplatz. Am Asiatischen Garten und Museum drehe ich um. Meine Füße schmerzen und ich muss ja auch noch wieder zu meinem Apartment.

Auf dem Rückweg komme ich noch am Liszt Museum vorbei und halte auch Ausschau nach was typischem zu Essen. Ich bin noch unentschlossen. Dann komme ich an die Oper. Davor ein Laden für die richtigen Kleidung.

Und dann ging plötzlich die Weihnachtsbeleuchtung an.

Mir fällt ein, dass ich von einem sehr guten typischen jiddisch-ungarischen Restaurant gelesen habe und laufe dorthin. Und das hat sich sehr gelohnt!

Ich war zwar anfangs allein, weil es ja auch erst 18 Uhr war, aber später kamen noch ein paar offensichtlich Einheimische.

Ich hab mir einen Rote-Beete-Salat und das Honig-Hühnchen mit Trockenpflaumen und Reis bestellt. Als Nachtisch gab es noch einen Espresso und ein Gebäck mit Walnuss Füllung.

Satt und glücklich merke ich, wie ich langsam müde werden. Eigentlich hatte ich mir noch eine Bar rausgesucht, wo es Livemusik gibt, aber ich fürchte so lange halte ich nicht mehr durch …

Ich laufe am Ungarischen Nationalmuseum vorbei zur Kálvin ter. Ich entschließe mich, noch mal zur Elisabethbrücke zu laufen von hier aus.

Die Eötvös Loránd University sieht schön aus. Direkt daneben, aus der Universitätskirche höre ich Orgelklänge und trete ein.

Ich schlendere noch ein bisschen beglückt weiter durch die Straßen. Kurz vor der Brücke entdecke ich ein imposantes, wunderschönes Hotel. Das Buddha Bar Hotel.

Von der Brücke hat man einen schönen Blick auf die erleuchtet Stadt.

Das reicht dann aber jetzt auch für heute. Ich drehe mich um und laufe zurück Richtung Apartment.

Auch wenn es erst 21:00 Uhr ist:

*** Jó éjt, Budapest ***


*** Jó reggelt, Budapest ***

07. Januar 2018

Auch wenn sich der Muskelkater schon bemerkbar macht, kurz nach 07:00 Uhr mache ich mich auf den Weg, um mir den Sonnenaufgang vom Gellertberg aus anzuschauen. Noch ist alles ruhig.

Über die Elisabethbrücke gelange ich nach Buda, den west-Donaulichen Teil der Stadt. Und dann heißt es Treppen steigen. 🙂 Dafür ist die Luft schön klar. Die Feuchtigkeit liegt auf der Natur.

Da ich mich ein wenig verschätzt hatte mit der Strecke, bin ich eigentlich knapp 15 Minuten nach Sonnenausfgang ganz oben auf der Plattform mit der Freiheitsstatue, aber da Wolken am Horizont sind, ist die Sonne noch nicht da.

Und dann erscheint sie und taucht alles in dieses wunderschöne Licht. Ausser mir ist noch ein Photograph und ein Jogger hier oben.

SO SCHÖN!!! Ich liebe Sonnenaufgänge.

Vollgetankt mit diesen Bildern, mach ich mich wieder an den Abstieg. Mein nächstes Ziel ist die Felsenkapelle an der Friedensbrücke.

Es strömen ein paar Menschen in die Felsenkirche. Und dann lese ich warum: Um 08:00 Uhr ist Messe. Eigentlich dürfen Touristen dann nicht in die Kapelle, aber ich entscheide mich zur Messe zu gehen. Diese Kirche ist wirklich faszinierend, aber leider durfte ich keine Fotos machen. Verständlicher Weise.

Nach einer Viertelstunde schleiche ich mich dann wieder raus.

Und dann DAS:
Zwischen den beiden Bildern liegen besagte 15 Minuten!!!

Es ist ein dicker Nebel aufgezogen. Vom See kenn ich das auch so, dass sobald die Sonne rauskommt sich Nebel bilden kann. An der Donau laufe ich zurück zur Elisabethbrücke.

Auf einer kleinen Grünfläche zwischen Straße, Brücke und Donau entdecke ich sie, die Kaiserin und Königin von Königin von Ungarn ❤ ❤ ❤

SISSI ❤

Der Nebel scheint sich nur zu verdichten. Ich laufe weiter Richtung Vákert Bazár.

Und dann komme ich zum Schlossgarten:

In der Sonne sicher bezaubernd. Und man könnte einen tollen Blick haben …
Zur Burg hoch haben sie eine Rolltreppe gebaut. 🙂

Die nehme ich natürlich. Ich habe irgendwie trotzdem nicht so den Plan, wo ich rauskommen werden. Ich fahre ins Weiße.

Auf dem Plan oben wird mir klar, dass ich ja schon auf der Burg bin. Aber da man wirklich keine 50 Meter weit sehen kann, ist das trotzdem alles schwer.

Und dann stehe ich auf dem großen Platz vor dem Schloss. Von hieraus hätte man sicher einen phantastischen Blick …

Vor dem Sándorpalast fand gerade die Wachablöse mit viel Getrommel statt.

Plan von Buda

Vor dem Hauptquartier der ungarischen Armee sind auf den Bauzäunen die Uniformen der Armee im Laufe der Zeit zu sehen:

Meine Haare sind mittlerweile feucht-strähnig. Ich beschließe erstmal zu frühstücken und kehre im ersten Lokal ein. Mein ungarisches Frühstück. Laut der Bedienung gibt es nichts typisch ungarisches zum Frühstück. …

Das Wetter will nicht besser werden und der Nebel bleibt zäh.

Ich laufe ein wenig weiter.

Und dann entdecke ich ein besonderes Museum. 🙂 Da geh ich rein!!!

Houdinis Familie kam aus Budapest. Wusste ich gar nicht. Das Museum ist klein, aber durchaus sehr interessant. Es gab auch eine kleine Show mit ein paar Kartentricks. 🙂

Als nächstes fällt mir das Budapest Labyrinth ins Auge.

Hier gibt es angeblich Draculas Chamber. Das ganze ist ein unterirdischer Gang unter Buda. Hier oben ist es gerade nicht so spannend und die Atmosphäre ist mystisch genug, um das Labyrinth auszuprobieren. Die Treppen gehen ganz schön steil nach unten.

Dann gabelt sich der Weg. Links rum macht der Weg einfach nur eine Linkskurve. Rechts rum hängt eine Tafel an der Wand. Der Gang daneben ist stockdunkel.

Ich bin wirklich nicht sehr schreckhaft, aber das trau ich mich irgendwie nicht. Sind auch sonst keine Leute in der Nähe und ich habe keine Ahnung, wie lang dieser Weg durch absolute Dunkelheit führt. Und meine Sinne sind eh schon geschärft. Ich wähle den linken Weg. …

Hier gibt es ein bisschen Steinmetzkunst und u.a. roten Mamor zu sehen.

An einem kleinen Brunnen geht es rechts in Draculas Chamber.

Auch die Fakten über Dracula und die Entstehung des Mythos ist sehr spannend. Dracula war tatsächlich 1,5 Jahre hier unten eingesperrt. In dieser Zeit beging seine geliebte Ehefrau Selbstmord. Nach insgesamt 14 Jahren Gefängnis kehrt Dracula in sein Schloss zurück und mordet seitdem alle Leute, die er für Spitze des Königs hält (den er für den Tos seiner Frau verantwortlich macht) auf brutale Weise.

Und dann arbeiten die hier unten mit Nebel und Licht. Wasser tropft. Die Decke ist nicht sehr hoch. Dieser Gang ist eine Sackgasse.

Ich habe keine Ahnung, wie nah ich war, aber auch das traue ich mich nicht. Ich Angsthase. Die Bilder von aufgespießten Köpfen, die plötzlich aus dem Nebel auftauchen, sind mir dann für heute doch nichts. Wär ich nicht allein hier, wär ich weitergegangen, aber meine Phantasie ist zu lebhaft.

Noch ein paar Eindrücke:

Ich bin froh, als ich wieder an der Oberfläche bin.

Ich laufe etwas durch die kleinen Gasse Budas. Hier ist alles ganz flach gebaut, mit schönen Fassaden. Und dann lande ich vor der Matthiaskirche.

Man sieht kaum den Kirchturm, geschweige denn das berühmte Dach.

Auch die Fischerbastei verschwimmt im weißen Nebel

Ich beschließe erst noch den Schlenker über die einstige Maria-Magdalena-Kirche zu machen und mich dann in Ruhe hier umzusehen.

Ich komme u.a. an der deutschen Botschaft vorbei.

Von der Kirche steht nur noch der Glockenturm und ein Fenster an der Westseite.

Und dann fangen die Glocken an zu schlagen:

Auch die Nationalbibliothek gegenüber hat eigentlich das typische berühmte Dach mit Zsolnay-Ziegeln. Aber auch die verwischen hinter dem weißen Schleier.

Gegenüber befindet sich die Evangelische Kirche im Burgviertel. Gegenüber der Engelstatue am Wien-Tor.

Durch eine weitere schnuckelige Gasse und durch dicken Nebel komme ich noch an einer Statue von König Matthias an einer Hauswand vorbei.

Das Hilton sieht toll aus!!! 🙂

Das Haus gegenüber hat in meinen Augen venezianischen Charme.

Auf der Seite des Hilton gibt es eine tolle Skulptur. Gold in Beton.

Damit bin ich wieder an der Matthiaskirche und der Fischerbastei, die wegen ihres schönen Blicks über die Stadt im Reiseführer so gelobt wurde.

Ich laufe hoch auf die Galerie, wo Musik spielt.

Laufe dann aber doch unten durch die Galerie.

Von der Fischerbastei laufe ich zurück zum Burgpalast. Ich will über die Kettenbrücke zurück nach Pest und dort was essen. Auf dem Weg dahin finde ich einen Markt, auf dem auch Schmuck (ich kaufe mir ein paar Ohrringe) und anderen Handwerksware angeboten werden. Ganz besonders freue ich mich über diese Uhr, die an einer langen Kette hängt:

Ist sie nicht wunderschön?

Ich komme noch am Medizinmuseum und den Ausgrabungen vorbei, bevor ich durch die Burg runter zur Kettenbrücke laufe.

Im Nebel hat diese Brücke etwas sehr Mystisches, wie ein Übergang in eine andere Welt. Man sieht gar nicht, wo man hinläuft. Man muss mutig sein…

Auf der anderen Seite erwartet mich wie erwartet dann doch Pest. 😉

Vom Vier Jahreszeiten aus laufe ich wieder donauaufwärts Richtung Elisabeth-Brücke. Ich hab gestern ein ganz uriges Restaurant gesehen, in der Nähe der Buddha Bar.

Schöne Fassade

Ich komme an der wunderschönen Vigadó Konzerthalle vorbei.

Hungarian traditions and tastes in the heart of Budapest klingt doch ganz gut. 🙂

Jetzt wo sich die Nacht langsam über Budapest legt, verzieht sich auch der Nebel.
Auf dem Platz vor dem berühmten Kiosk wurden die wichtigen Daten der Stadt in die Steine geschrieben und die Donau ist wie ein Karte aufgezeichnet.

Und dann beschert mir die Stadt einen schönen Abschied:

Und auch das Vier Jahreszeiten erstrahlt märchenhaft

In der Nähe des Elisabethplatzes fährt der Shuttle zum Flughafen, also laufe ich dort hin.

Und dann geht es zurück nach Berlin.

Es war sehr schön in Budapest, aber für Buda werde ich unbedingt wiederkommen müssen.

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