AOSTA – ROCCO SCHIAVONE

Für diese Reise habe ich recht wenig geplant. Ausser natürlich Flug, Auto und Unterkunft. Aber was uns diese 4 Tage im Aostatal erwarten würde, davon würden wir uns überraschen lassen.

Eine kleine Planänderung gab es allerdings. Da mein Hund verstorben ist, wäre es eigentlich nicht notwendig gewesen über Frankfurt zu fahren, aber Umbuchungen wären zu teuer geworden. Und meine Oma und mein Papa freuen sich. 😉

09. November 2017

Nach der Arbeit schwingen wir uns ins Auto und machen uns auf den Weg nach Frankfurt. Zum ersten Etappenziel. Genauer gesagt nach Oberursel, da habe ich bis zu meinem 10. Lebensjahr gelebt.
Meine Oma freut sich natürlich sehr, aber wir bleiben nur eine Nacht. Der Flieger geht am nächsten Morgen um 08:35 Uhr.

10. November 2017

Um 5:50 Uhr klingelt der Wecker. Zum Glück fährt mein Papa uns zum Flughafen, aber mit Berufsverkehr dauert das trotzdem ca. 40 Minuten. Wir haben beide nur Handgepäck und sind schon eingecheckt. Also nur noch durch die Sicherheitskontrolle und dann haben wir genügend Zeit für einen kleinen Guten-Morgen-Kaffee am Flughafen in Frankfurt.

Plötzlich hören wir aber, dass wir ausgerufen werden. ??? Ein kleinwenig bin ich besorgt. Wir können doch hoffentlich mitfliegen …

Die nette Dame am Schalter will uns aber nur darüber informieren, dass wir am Notausgang sitzen und zur Not die Türen öffnen und dem Personal Folge leisten können. Können wir. 😀 Dann geht es los. Am Platz kommt der Steward noch mal und fragt nach.
Was wäre eigentlich passiert, wenn wer nein gesagt hätten???

Der Flug verläuft ruhig. Als wir in Milano landen, bekomme ich eine Nachricht von Ernesto, dass wir direkt ans Set kommen sollen. Juchuuu! Also gehen wir schnell zur Autovermietung und holen uns unseren chiquen weißen Flitzer ab und dann nichts wie los ins Aostatal.
Von unterwegs sagen wir in der Unterkunft Bescheid, dass es später wird.

Die Fahrt entlang der Alpen ist wirklich wunderschön. Dieses Panorama. Ich kann mich einfach nicht satt sehen.

Nach knapp 2 Stunden sind wir dann am Ortseingang von Aosta. Das Navi sagt noch 4 Minuten bis zum Ziel Die Aufregung steigt. Am Set werden wir herzlichst empfangen. Ach, die Italiener sind schon ein tolles Völkchen. ❤ Wir werden auch gleich allen vorgestellt und dann erstmal zum Mittagessen in die Kantine geführt. Es gibt u.a. leckeres Lachs-Risotto. Und natürlich einen Caffe danach, einen Espresso. Und dann dürfen sogar beim Dreh der nächsten Szenen neben dem Regisseur stehen und zuschauen.

Unvermittelt gibt es also eine geballte Ladung an Emotionen und Eindrücken.
Ernesto ist von seinem Dreh müde und fragt, ob wir ihn ins Hotel mitnehmen können. Ich merke auch, dass der Tag nun doch schon lang und ereignisreich war.
Wir fahren also gemeinsam ins Ortszentrum, lassen Ernesto aussteigen und dann geht’s weiter zu unserem kleinen Bauernhof auf dem Berg. Wir müssen ja noch einchecken.

Die Straße scheint sich endlos den Berg hoch zu schlängeln. Manchmal ist die Straße zum Abhang gar nicht wirklich gesichert (zum Glück kam da kein Gegenverkehr) und an einer Stelle sieht es in einer scharfen Linkskurve so aus, als würde die Straße einfach in den Abgrund führen.
15 Minuten später biegen wir in eine Sackgasse ein und dann liegt es vor uns. Unser kleines Bergparadies. Verträumt auf einem Plateau umrahmt von Bergen. Idylle pur!

 

Wir werden gleich herzlich von einer älteren Dame auf italienisch begrüßt. Ich verstehe zwar ein bisschen italienisch und spreche bruchstückhaft, aber das stört die freundliche Dame nicht. Sie gibt uns zu verstehen, dass sie kein englisch spricht, aber Patrick. Mit dem hatte ich auch schon Mailkontakt.
Sie führt uns noch zum hinteren Teil den Hofes. Dort kommt dann auch Patrick mit seinem Hund und führt uns an einer Aussentreppe auf den Balkon und zu unserem Appartement.
Das ist noch schöner, als ich es mir von den Fotos vorgestellt hatte. Ein schöner großer Eingangsbereich mit offener Küche und Esstisch, dann ein gemütliches Schlafzimmer mit schönem rustikalem Doppelbett, ein weiteres Schlafzimmer mit zwei Einzelbetten (in Gedanken quartieren wir hier Ernesto und Marco ein) und ein großes Badezimmer. Wir sind glücklich.
Patrick übergibt uns die Schlüssel und dann gehen wir erstmal wieder runter zum Auto und genießen die Aussicht. Von hier hat man einen phantastischen Blick runter ins Aostatal.

Wir holen unser Gepäck aus dem Auto und legen dann erstmal auf’s Bett und schlummern beide ein.
Der kurze Schlaf tut gut. Ausgeruht zieht es uns beide wieder runter ins Tal, um uns Aosta anschauen.
Wir finden einen schönen Parkplatz ausserhalb der Altstadt und laufen los.
Aosta ist ein Örtchen zum Sofort-Verlieben. Süße Cafés, Bars und Geschäfte, wunderschöne Häuser. Es ist mittlerweile schon dämmrig dunkel, was die Stadt noch mehr in ein verzaubertes Licht setzt.

Beim Schauen der 2. Folge habe ich parallel immer wieder auf Google Maps nachgeschaut und ein paar der Drehorte entdeckt. Drei davon finden wir auch auf Anhieb.
Für Mitte November in den Alpen ist es noch überraschend warm. Wir hatten beide mit kälteren Temperaturen gerechnet und sind begeistert, dass der Wettergott es so gut mit uns meint.

Drehorte:
(der Buchladen von Adalgisa (Folge 1.2) hatte leider schon zu)

Wir schlendern einmal durch die Altstadt bis zum Augustus Bogen und wieder zurück. So langsam bekommen wir beide Hunger. Wir halten immer Ausschau nach etwas, das uns beiden zusagt.

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Am Croce di Città biegen wir nach rechts ab und landen im Resataurante Aldente. Hier sieht es gemütlich aus und die Speisekarte verspricht typisch valdostanische Leckereien.

Allerdings werden wir durch den Raum geführt, vorbei an der Küche und dann in einen schönen alten Keller. An den Wänden stehen hunderte von Weinflaschen, hauptsächlich Rotwein. Richtig schön urig ist es hier, auch wenn hier bisher nur ein Tisch belegt ist. Wir bekommen einen Tisch in der Ecke am kleinen Ofen, der aber nicht an ist.
Die nette Dame, die uns bedient spricht leider nur italienisch. Sie erzählt uns irgendwas von den Spezialitäten des Tages. Ich gebe ihr zu verstehen, dass wir nur wenig italienisch sprechen und sie holt eine Kollegin. Allerdings kommt sie den ganzen Abend über immer wieder zu uns und plappert freundlich auf italienisch los.
Wir bestellen beide das Menu valdostano. Dazu gibt es einen Rotwein aus Aosta. Alles köstlich lecker. Das war genau das, wonach wir gesucht hatten und dann noch in einer so schönen Location.

Glücklich und satt machen wir uns danach auf den Weg hoch auf unseren Berg.
Ich bin gerne Beifahrer und Jerry fährt gerne Auto, besonders Serpentinen. Passt! 🙂

Dieser Blick ins Tal ist bezaubernd. Die Stadt leuchtet in warmen Gelb- und kühlen Blautönen.

Glücklich kuscheln wir uns ins Bett und sind kurze Zeit später eingeschlafen.

11. November 2017

Da wir recht früh ins Bett gegangen sind, sind wir auch recht früh wieder wach. Und durch’s Fenster strahlt uns ein blauer Himmel entgegen. Da Aosta von allen Seiten von hohen Bergen umgeben ist, schafft es die Sonne erst um ca. 08:30 über den Gipfel zu uns. Da liegt Aosta selber aber noch im Schatte.
Was für ein Naturschauspiel ❤

Wir haben ab Tag zuvor nichts eingekauft und so müssen wir uns erstmal mit Wasser begnügen. Ein Frühstück in Aosta ist aber eh sehr verlockend. Wir machen uns fertig und laufen noch 20 Minuten hinters Haus.

Dann geht’s wieder runter ins Tal. Direkt in der Nähre vom Parkplatz gibt es ein Carrefour. Da kaufen wir Obst, Brot, Wurst und Käse und vor allem Kaffee und Orangensaft für morgen früh und dann suchen wir uns ein schönes kleines Café für’s italienische Frühstück.

Die Bar RomA lacht uns an und wir trinken am Tresen einen leckeren Cappuccino und essen ein Croissant. So muss das sein!!! 😀

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Ernesto hat uns geschrieben. Er hatte gestern schon gesagt, dass er heute den ganzen Tag drehen wird. Er hat für uns um 11:30 Uhr ein Meeting mit einer Journalistin vereinbart. Am Café National. Wir haben keine Ahnung was für ein Meeting. Am Tag hatte er auch irgendwas von einer Gruppe Studenten erzählt, die eine Führung durch Aosta auf den Spuren von Rocco Schiavone veranstalten wollen. Wir lassen uns also überraschen.

Vorm Café spricht uns eine sehr nett-aussehende Italienerin auf deutsch an. Valentina studiert in Aosta und ist ein Teil unseres Meetings. 🙂 Kurze Zeit später kommt Cecila, die Journalistin. Wir setzten uns mit den beiden ins Café, dass so oft Teil der Serie ist. Die Sonne strahlt und es ist herrlich warm. Die beiden sind ganz aufgeregt uns zu treffen. Ernesto hatte Cecilia bei einem Interview vor ein paar Tagen erzählt, dass seine deutsche Stimme nach Aosta kommt und sie wollte uns unbedingt treffen. Die beiden löchern uns mit Fragen und wir haben eine wunderbare Zeit mit den beiden. Cecila kennt viele der italienischen Synchronsprecher. Ausserdem ist sie die Assistentin einer Professorin von Valentina und die erarbeitet an der Uni ein neues Konzept, um den Tourismus in Aosta anzukurbeln. Da kommt eine Serie wie Rocco Schiavone, die komplett in Aosta spielt natürlich sehr gelegen. Sie will von uns wissen, wie wir so eine Tour einschätzen würden.

Dann bekommen wir ein kleine Führung durch die Stadt zu ein paar der Drehorte. Ausserdem erzählt Cecilia, dass Aosta „das Rom des Nordes“ genannt wird. Deswegen auch die Wölfin mit Romulus und Remus.

Das Teatro Romanum hat leider zu. Das ist einer der faszinierendsten Drehorte wie ich finde. Ausserdem führt sie uns zur Collegiata dei Santi Pietro e Orso, in dem Kreuzgang direkt daneben spielt eine Szene der 2. Folge. Eine wunderschöne Location. Und davor ein 600 Jahre alter Olivenbaum.

Die beiden haben beide noch andere Termine und so trennen sich unsere Wege wieder.

Dafür ist jetzt höchste Zeit für ein EIS 😀
Und hier gibt es eine GROM Filiale, eine der besten Adresse für Eis in Rom.

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Wir laufen noch weiter durch die Stadt und kommen zur Kathedrale von Aosta. Die ist für sich schon sehr schön, aber mit dem Bergpanorama im Hintergrund ist das ein imposantes Bild. Da sie erst in 10 Minuten geöffnet wird, schauen wir uns ein wenig um. Direkt daneben gibt es ein Kryptoportikus, einen geheimen Säulengang aus der Römerzeit. Der Herr am Eingang erzählt uns, dass aus der Römerzeit nur 2 erhalten sind. Eines in Frankreich und das hier in Aosta. Da die antiken Stätten, unter anderem auch das Teatro Romanum, die man mit dem Ticket besuchen kann alle nur noch knapp eine Stunde offen sind, entscheiden wir uns das wenn auf morgen zu verschieben.

Wir gehen erstmal in die Kathedrale:

Wir laufen weiter und schlagen den Weg Richtung Bahnhof ein.

Wir fahren wieder hoch auf unseren Berg. Die Einkäufe wegbringen und die Füße ein wenig hochlegen. Wir wollen uns abends noch mit Ernesto auf einen Aperitivo oder ein Weinchen treffen.

Ernesto entführt uns in eine süße kleine Bar. Auf dem Weg treffen wir noch den Komponisten und die Mädels vom Kostüm. Vor der Bar sitzen Marco und einige vom Team. Ernesto zeigt ihnen ein paar Szenen in deutsch. Alle sind begeistert und zufrieden. Das schreiben wir natürlich gleich nach Deutschland an unsere deutsche Synchronregisseurin.

Da draußen kein Platz mehr ist, gehen wir rein. Es gibt wieder tollen Wein aus Aosta und Leckereien (Wurst und Käse)

Ein weiterer herrlicher, überraschender Tag geht zu Ende.

Buona notte bella Aosta ❤

12. November 2017

Dieser Morgen übertrifft den gestrigen. Keine einzige Wolke am Himmel, der in seinem schönsten Blau erstrahlt. Das Wetter war ursprünglich sehr durchwachsen angekündigt, aber wir werden verwöhnt mit Sonne und Wärme.

Und dann gibt’s erstmal ein schönes Frühstück. Wir wollen heute morgen ein bisschen wandern gehen.
Die schönen schwarzen Kühe genießen auch die Sonnenstrahlen.
Im Tal liegt ein wenig Nebel, schöner hätte es Bob Ross auch nicht malen können.
Und dann geht’s den Berg hoch. Das erste Stück ist gut steil und ich merke, wie wenig Kondition ist zur Zeit habe. Aber der Ausblick macht alles wett.

Allerdings haben wir vergessen Wasser mitzunehmen, also such wir uns kleine Quellen und Flüsschen. Bis auf 1400 m steigen wir, dann kehren wir wieder um. Unsere Unterkunft ist auf 1170 m. Diese Luft, diese Farbe, die Sonne …

Oh Gott tut das gut ❤

Über 2 Stunden später, zurück auf dem Hof werden wir von der süßen Hündin begrüßt, die sich gleich streicheln und knuddeln lässt.

Wir legen kurz die Füße hoch und machen uns dann auf den Weg zum kulturellen Teil unsere Reise. 😉

Wir beginnen im Teatro Romanum.

Was für ein faszinierender Ort, noch eindrucksvoller als ich es mir vorgestellt habe. Hier wird gerade ein Weihnachtsmarkt auf gebaut, der wunderschön sein muss. Aber leider werden wir den nicht erleben.

Auf dem Weg zum Kryptoportikus finden wir noch Saint Anselme, der steht hinter der Schule und segnet alle, die vorbeikommen.

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Im Kryptiportikus gibt es eine Karte, wie Aosta zur Römerzeit ausgesehen hat.

Ein faszinierendes Bauwerk. Ein riesiger zweigängiger Säulengang. Am Ende des Ganges gibt es eine Leinwand und eine Vorführung. Der Film läuft auf französisch. Mein französisch ist ausreichend, um zu verstehen, dass das hier Teil eines riesigen Forums war. Das Kryptoprotikus umschloss die beiden großen Tempel, von deren Platz aus man auf den öffentlichen Bereich mit den Geschäften gelangte, auf dem sich die Bürger trafen.

Alles sehr spannend.

Wir laufen zurück zum Piazza Chanoux. Hier ist im Säulengang des Hôtel de Ville ein Markt mit Produkten aus der Region. Leider fliegen wir mit Handgepäck, sonst hätte ich schön eingekauft. Das sieht alles so lecker aus.

Wir schauen uns alles an und gehen dann wieder ins Café National (allerdings nach innen) und trinken einen Maroccino, einen Caffé mit Milch und Nutella 🙂

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Etwas weiter gibt es schöne Straßenmusik und wir halten schon mal die Augen offen nach einem Plätzchen zum Essen heute Abend. Die meisten machen aber erst viel später auf und wir bekommen langsam Hunger. Wir laufen zum Augustusbogen und darüber hinaus. Leider weiß ich nicht, wie der kleine Fluss heißt, den wir überquert haben.

Und dann fängt es an zu regnen. Erst leicht, sowas macht mir ja nichts aus, im Gegenteil das gefällt mir, aber dann wird der Regen immer stärker und Wind kommt dazu, starker Wind. Wir versuchen uns durch die Stadt zu schlagen, suchen immer wieder Schutz. Wir entscheiden uns für ein Restaurant neben dem Aldente. Ziemlich durchnässt kommen wir an. Wir wählen wieder etwas lokales. Das Essen wärmt und der Wein macht den Regen wett. Und bis wir fertig sind, hat auch der Regen wieder aufgehört.

Trotzdem freuen wir uns beide auf das kuschelig warme Bett. Es ist zwar noch nicht so spät, gerade mal kurz nach neun, aber wir müssen ja auch morgen früh wieder los.

Ernesto schreibt noch. Da er es nicht mehr schafft auf einen Wein (was uns entgegen kommt) fragt er, ob wir Montag nochmal am Set vorbeikommen zum Verabschieden. Klar machen wir das!

Gute Nacht 🙂
Jerry wünscht sich für morgen Schnee nach dem Regen.

13. November 2017

Petrus hat Jerry’s Wunsch erfüllt. Als wir aufwachen ist draussen alles gepudert. Der erste Schnee dieses Winters für uns ❤

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Es ist zwar erst halb sieben, aber wir frühstücken. Das bedeutet bei meinem Körper meist, dass ich dann den ganzen Tag Hunger haben werde 😀
Wir geben die Schlüssel ab, bedanken uns und fahren das letzte Mal für diese Reise unseren Berg runter. Was für eine wunderbare Unterkunft.

Als wir am Set ankommen herrscht schon treiben, aber alle sind entspannt.
Massimo kommt uns mit offenen Armen entgegen und freut sich, dass wir uns noch mal sehen. Ernesto ist noch in der Maske. Da er noch auf sein Kostüm warten muss, gehen wir schon mal in die Kantine.

Wir trinken noch einen schönen Cappuccino mit ihm und verabreden uns für Berlin in Bälde.
Es ist faszinierend, obwohl eigentlich um 8 Uhr angefangen werden sollte zu drehen, sind um 20 nach 8 immer noch alle entspannt, trinken Caffé an der Bar und unterhalten sich. Keine rumschreienden Aufnahmeleiter, keine Hektik. Herrlich!

Und dann kommt der Abschied.

Das war ein so überraschend wunderschöner Ausflug mit so viel Herzlichkeit. Ich bin mehr als begeistert.

Wir schwingen uns wieder ins Auto und auf die Autobahn. Diesmal fährt Jerry und ich döse teils ein bisschen. Übrigens kostet die Autobahn von Milano nach Aosta knapp 25 Euro. Ganz schön happig, aber die Straßen sind in einem wirklich guten Zustand.

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Autorückgabe und Security Check verläuft reibungslos. Und dann muss ich natürlich Duty Free shoppen.
BACI sind obligatorisch, dazu noch einen schönen Limoncello und 2 kleine zum Verschenken, Limoncello Pralinen und Caffé für Jerry.

Nach einem weitern Caffé macht sich mein frühes Frühstück bemerkbar: Ich hab schon wieder Hunger. Zurück fliegen wir mit einem City Liner, das ist ne süße kleine Maschine, die aber dafür auch ein bisschen mehr wackelt, als wir durch die Wolken fliegen. Vom Rest des Fluges bekomme ich nicht viel mit. Ich schlafe die meiste Zeit.

In Frankfurt holt uns mein Papa wieder ab. Bei Omi gibt es noch Torte und wir zeigen ein paar Bilder, bevor wir uns erneut auf die Autobahn begeben und nach Berlin düsen.

Als ich abends wieder in meinem Bett liege, kommt mir die Reise vor wie ein wunderschöner Traum. Viel vollgepackte Tage, aufgewacht in dem Alpen im Schnee und eine 1.400 km lange Reise liegen hinter mir.

Glücklich schlafe ich ein.

 

Das Aostatal ist unbedingt eine Reise wert!!!
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